case mx 100 c

12.10.2014 12:52
#1
an

Hi , ich habe einen case mx100c gekauft .... der verkäufer hat ihn verkauft weil er ihm so wenig leistung brachte ..... also zu schwach währe für seine maschienen , 2.50 kreiselegge mit sähmaschiene zb. ... ich hab ihn probegefahren und er lief gut .... das tema ist was ich jetzt rausgefunden habe , das der perkins motor erst bei 2200umin seine 100 ps bringt , das heist das die kiste immer unter voller drehzahl steht wenn ich mit einem 8 tonnen hänger fahre .... und im berg geht er sehr schnell von der leistung runter ! Also es ist für mich ein grauß mit einem 8tonnen hänger den berg hoch zu fahren (mit zb 8 km/h!!!! und das war kein steiler berg!! ALSO , die bauern hier(die natürlich bessere schlepper fahren ...Fendt ) lachen mich aus ! und fragen mich was ich von einem 4liter perkins motor erwarten wolle .... !!!! mein nachbar hat einen 75er MF und der geht mit der ladung besser den berg hinauf ! SO ! jetzt wird gesagt : der 75 MF würde 2tonnen leichter sein wie der case mit 100 ps ..... das kann doch nicht sein !!! Ich hab alle filter gewechselt !! Turbo ist Gut , ventiele sind richtig eingestellt ! Motor brauch kein öl !motor qwalmt nicht ! ich kann mir nur noch vorstellen das es die einspritzpumpe ist ...... Ach ja info die maschiene hat 9000 stunden gelaufen ... jetzt hab ich geschaut , der cvx 110 hat auch 110 ps bei 2200umin .... Sorry , aber ich bin IHC 1055 gewohnt !! vieleicht bin ich auch zuviel hubraum verwöhnt ...... ich hab keine ahnung !!! Meine letzte idee ist die einspritzpumpe oder neuer motor .......!! und jetzt meine frage an euch ! hat jemand erfahrungen mit diesem model ? und was haltet ihr davon ???


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26.10.2014 18:59
#2
Ha

Hallo! Ich hatte bis vor einem Jahr auch einen MX100c. Als er neu war hat er auch nicht gezogen und dafür geraucht. Dann wurde die ESP Überprüft und neu eingestellt. Danach hatte er 94 PS an der Zapfwelle, werksmäßig muß er 87 haben. Gefühlt war der MX spritziger und durchzugsstärker als mein alter 956 XL. Ich habe mit Ihm vierscharig gepflügt, 3 m Kreiselegge + Drille, Grubbern, Düngen, Pflanzenschutz und Transportarbeiten gemacht. Er war also Universalwaffe. Meinen Weizen fahre ich zur Mühle, mit einem 18 Tonner und dahinter ein 8 Tonner. Gesamtgewicht etwa 37 Tonnen. Das hat der MX ganz gut gemacht, aber man mußte ihn Drehzahlmäßig schon bei Laune halten. Ein 8 Tonner dürfte überhaupt kein Thema sein. Falls Du mehr wissen möchtest, melde Dich einfach!


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29.06.2019 21:49
avatar  Brille
#3
Br

Hallo,
mein MX100C hat mal wieder mucken.
Bei Arbeiten mit der Zapfwelle bleibt er öfters Stehen und die VR-Leuchte blinkt auf.
Mein Nachbar meint, den Sitzkontaktstecker überbrücken. Ich habe mir den Stecker angesehen und ausgezogen. Aber der MX100C fährt nicht.
Wer kann mir einen Tipp geben, wie ich den Sitzkontakt elektronisch abklemme und der Schlepper fährt ohne Probleme.
Danke für eine Antwort.


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02.07.2019 13:36 (zuletzt bearbeitet: 02.07.2019 13:39)
#4
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Hallo Brille,
Ich hab mir letztes Jahr einen MCCormick MC 130 gekauft.
Das ist eigentlich auch ein Case Mx. Das Kabel am Sitz war das erste was ich gemacht habe, da mein Sohnemann schließlich auch damit fahren wollte....
Das Kabel rausziehen reicht nicht. Du mußt den Stecker ziehen und die Pole im Stecker mit einem Kabel verbinden. Am besten mit passenden Steckern und Isoliert, damit kein Quatsch passiert.
Ist der Stecker nur gezogen ,ist es das gleiche als wenn keiner auf dem Sitz hockt.
Hoffentlich reicht das und dein MX fährt dan wieder.


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02.07.2019 23:56
avatar  redcaba
#5
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Profi

Hi,

Mit den Sitzschaltern auf Dauerbetrieb hast du auch nur Freude solange der Schlepper diesen Input ungeprüft für Plausibel hält. Grade die neuen tun dies nicht und meckern dann bald den Fehler "Zeitüberschreitung Fahreranwesenheit" - mit der Folge der Schlepper nur noch eingeschränkt Arbeitet. Da geht es in der Motivation inzwischen zB oft um die umständliche PTO Bestätigung wenn bei Laufender Zapfwelle abgestiegen werden muss. Leider ist auch das in der TractorMotherRegulation verankert... Sowas hat ja im dümmsten Fall bei Manipulation auch Rechtliche/Versicherungstechnische Folgen.

Sollte es also wirklich an dem Sitzkontakt oder dessen Kabel liegen (in der Schere der Sitzfederung ist jede Litze irgendwann mürbe!) würde ich das umgehend in Ordnung bringen und die Brücke nur zu Testzwecken verwenden.


Gruß Bernd


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04.07.2019 16:23
#6
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Bernd, da hast du schon recht. Wenn es repariert ist , ist das besser und vor allem auch der Vorschrift entsprechend. Alles andere ist Murks und auch nicht unbedingt legal.
Aber diese Sicherheitsschaltungen können auch der Art nerven...
Hast du eigentlich eine Ausbildung als Mechaniker oder Fahrzeugelektrik ?


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04.07.2019 21:28
avatar  redcaba
#7
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Profi

Bingo

Im Groben vorgestellt:

Bin Lama seit 19 Jahren, habe auf Fiat / NewHolland und Deutz bis Erste Agrotrons gelernt. Danach Kleingeräte StihlDienst und vieles mehr. Lohnpressen, Metallbau. Dann nach 10 Jahren ein erster Wechsel: Kommunaltechnik (Iseki, Egholm, Etesesia), Kleingeräte (Stihl, Husqvarna, etc.) Forsttechnik (Binderberger). Nach nur 3 Jahren wieder neu: Landtechnik pur mit JD Schlepper und Erntetechnik (8000er Häcksler), Case, Kramer Lader. Nun ein neuer Schritt in eine neue Branche: Herstellung und Service Kabelpflug und Baumaschinen.

Und ja, diese Sicherheiten sind aus technischer Sicht perfekt. Das wars dann aber auch....
Der Fall mit dem Sitzschalter und der Fehlermeldung ist mir erst diesen Winter untergekommen. Da wurde die Blechplatte unterm Sitzpolster mit 2 Kabelbindern betätigt. Eben wegen der PTO. Mit eben diesem Fehler in etlicher Anzahl...

Du scheinst mir aber auch technisch fit zu sein, hast du auch was in der Richtung gemacht?

Gruß Bernd


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05.07.2019 09:13
#8
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Nein,
Bei mir ist das irgendwie in den Genen.
Mein Opa ein Landtechnikpionier der frühen Jahre mit diversen Eigenentwicklungen.
Mein Vater... auch so ein learning by doing Schrauber....
Mit allem was mechanisch ist hab ich keine Probleme. Motoreninstandsetzung oder Getriebereperatur. Bei der Elektrik ? Mach ich nicht gerne. Aber bisher lief dann auch wieder alles.
Mein Mechaniker kratzt sich immer nur am Kopf wenn ich Teile bestelle.
Gelernt habe ich Landwirtschaft. Klassisch. 3 Jahre Lehre + 3 Semester Landwirtschaftsschule + Meisterausbildung.
Danach Betriebshelfer bis zur Hofübernahme.
Gruß, Peter


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05.07.2019 11:11
avatar  redcaba
#9
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Profi

Gene.

Ein Altmeister, mit dem ich 3 Jahre zusammengearbeitet habe meinte immer nur (auf Deutsch übersetzt) "das was du machst kann man nicht lernen. Das musst von daheim Mitbringen". Mit "daheim" meinte er das was du auch beschreibst...

Aber keine Bange. Du machst damit viel wett was andere nur über ihrem Beruf erlernen, wenn überhaupt.


Gruß Bernd


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05.07.2019 16:19
#10
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JA,
Beides zusammen , also die Anlagen und die Ausbildung von einem erfahrenen Meister
+ eigene Erfahrung. Dann wärs perkekt.
So machst du jeden Falls den Eindruck das zu besitzen. Es gibt wenige Leute, die dann auch noch bereit sind, andere an ihrem Wissen und Können teil haben zu lassen.
Zumindest endgeldlos.
Find ich super


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05.07.2019 17:32
#11
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Profi

Moin,
Da klink ich mich ein und sage einfach Danke das ihr hier euer Wissen ebend Endgeldlos mit anderen teilt und versucht wo es nur geht zu Helfen.
So macht Forum Spaß.
Gruß Uli


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29.01.2020 09:58
#12
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Auch von mir. DANKE !!!
Gruß werner


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