Güllebehälter ---> Neue Anlagenverordnung

18.09.2014 01:14
avatar  844er
#1
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Profi

Hallo

Ich habe da mal wieder was interessantes für all diejenigen, die einen Güllebehälter haben.
Leute, da kommt was auch euch zu

Hier der Bereicht auf der TOP AGRAR: Neue Anlagenverordnung für Güllebehälter

Also mit unter denke ich ja echt, das sitzen welche, die haben von der Praxis keine Ahnung. Einerseits kann ich das ja in gewissem Maß verstehen, das man seine Anlagen sicher und überwachen soll/muss. ABER muss man da einen solchen Aufwand betreiben ???
Ich denke, JEDER Landwirt ist sich der Tragweite wohl bewußt, wenn er seine Anlage nicht pflegt und selber kontrolliert, was das für Folgen haben kann, wenn da so ein Becken einen Riss bekommt oder der irgenwelche Anschlüsse nicht dicht sind.

Ich glaube, wenn das so weitergeht, dann wird es wohl mal wieder Zeit, das die Landwirte auf die Strasse gehen und sich dort ihren Unmut denen zu verstehen geben, die sowas in die Wege leiten.
Was kommt als nächstes ?????

Gruß Alfred

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19.09.2014 17:16
avatar  nobby87
#2
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Mahlzeit,

was die Dichtigkeit von JGS-Anlagen angeht sollte man sich da mal mit dem Kleingedruckten beschäftigen. Es lohnt sich drüber nach zu denken vorhandene Anlagen vor Inkrafttreten der VO "genehmigungspflichtig umzubauen" um ein aktuelles Genehmigungsdatum für den Güllepott/-keller zu haben. Soweit ich den VO-Text noch im Kopf habe hat man dann 12 Jahre Ruhe, da unterstellt wird eine "neue" Anlage ist länger dicht als eine Alte. Für ältere Anlagen steht danach eine frühere Dichtigkeitsprüfung an. Wer also weiß das sein Pott Probleme bekommen würde, bzw. die Nachrüstung einer Leckageerkennung unverhältnismäßig ist, kann so eventuell Zeit gewinnen.
Es kann sich lohnen die individuelle Situation mal mit der Landwirtschaftskammer/Landvolk, einem VAWS-Sachverständigen und ggf. Bauunternehmer/Architekt (für Kosten und Bauantrag) zu prüfen.
Im übrigen bin ich sehr gespannt darauf wie man bei vorhandenen Behältern wie Güllekellern unter alten Stallgebäuden die Dichtigkeit des gesamten Behälters nachweisen soll. Es ist doch utopisch so einen Keller abzudrücken, auch das vollständige leeren und befüllen mit Wasser ist da nicht zielführend, wo sollen da hunderte von Qubikmetern Wasser genommen werden und wohin anschließend damit? Da wird es noch einigen Klärungsbedarf geben. Wobei ich da auch auf dem Stand von vor einem 3/4 Jahr bin.

Gruß Norbert


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25.09.2014 21:22
#3
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Profi

Moin,
da bin ich auch mal gepannt was da wieder bei raus kommt. Eines ist aber sicher der Strukturwandel in der Landwirtschaft wird dadurch nur beschleunigt.

Gruß Uli


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