Hobbylandwirte

04.03.2014 14:07
#1
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Hallo Leute

Ich habe eine Frage
Wo muss man es melden wenn man eine Hobbylandwirtschaft betreiben will
Von meinen Großeltern sind zur zeit die Flächen verpachtet und Ich überlege sie zu übernehmen
Sind ca 5-6 ha Acker und vl 2-3 ha Grünland
Anbauen würde Ich alles was die Sähmaschine sähen kann

Schlepper ist Vorhanden ein Case 685 Pflug kann Ich mir leihen von meibem Onkel Egge ist vorhanden Sähmaschine habe Ich nicht gibts aber wie sand am meer am gebrauchtmaschinen markt

Ich will nicht umbedingt viel verdienen damit jedoch ist mir die Arbeit lustig
Und da Ich mir keinen Grund kaufen müsste wäre es doch toll
Haben auch über den Sommer öfter 2 3 Kamerunschafe und ann könnte Ich sie doch auch über den Winter halten da Unterstand und Futter jetzt da wäre. Wenns nicht reicht muss Ich halt nen Heuballen zukaufen

Ich liebe es wenn im Frühling 2 3 kleine Schafe rumlaufen und zusehen kann wir sie wachsen
Auserdem freue Ich mich dann im Winter über gutes Schaffleisch

Was habt ihr da für Tipps für mich ??

Mfg Mario

Gruß Mario

Wenn der CASE eine Wolke schmeißt weiß der Fendt was Leistung heißt !

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04.03.2014 14:54
avatar  844er
#2
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Profi

Hallo Mario

Es freut mich zu lesen, das du mit dem Gedanken spielst die vorhanden Flächen selbst zu bewirtschaften um damit zu produzieren.

Ich weiß leider nicht, wie es bei euch in Österreich geregelt ist. Hier in Deutschland würde ich erstmal zur Landwirtschaftskammer gehen, um mich dort genauer zu informieren.

Was die Grünlandbewirtschaftung anbelangt, so würde ich mich umhören, ob du ggf. das Gras zu Heu/Geld machen kannst, wenn du verstehst wie ich das meine... Das Heu könnte man im Winter oder über das Jahr gesehen in HD- oder Rundballen verkaufen.

Was den Ackerbau anbelangt, so würde ich dir raten, das du dich mal in deiner Gegend umschaust, was andere Landwirte dort anbauen. Gegebenenfalls würde ich mich dann an deiner Stelle bei den hiesigen Landwirten umhören, wie die was wo vermarkten, wie die Preise sind usw. usw.

Denn eines ist sicher: Es werden -was die Bewirtschaftung anbelangt- kosten auf dich zukommen. Da wären kosten für Dünger, Saatgut, Spritzmittel, Diesel, Erntemaschinen (eigene und die des Lohnunternehmers bezügl. der Ernte).

Ich weiß nicht, ob du schon mal diesen Thread im Forum gesehen hast, aber dort kann man gut sehen/erkennen, was Ackerbau so alles bedeutet..

Lieben Gruß Alfred

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04.03.2014 14:56
#3
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Bei den Drillen die gebraucht angeboten werden, wäre ich vorsichtig, wir haen da schon unschöne erfahrungen gemacht.

Zum Sähen alles was die Drille kann: Du solltest dir das nochmal überlegen. Bei so einem bisschen Ackerland, wird dir jeder Lohner sagen, wenn du auf jedem Schlag was anderes Angebaut hast sagen, dass er da nichmehr mit macht.
Dadrauf sollte schonma zu achten sein, damit solche Probleme garnicht erst auftauchen.

Wenn du natürlich über einen bekannten Dreschen lassen kannst, wäre das noch viel besser, denn auch hier werden die Lohner bei den klenen flächen nicht 3 mal anrücken, wenn es von der Feutigkeit im Getreide her nicht passt, oder ihr schafft euch einen guten Gerauchten alten, kleinen Drescher an (am besten gzogen) Hätte hier 2 Leute an der Hand, die einen M66 (gezogen) und einen John Deere Drescher ebenfalls gezogen verkaufen wollen.

Fendt= Für Ernteeinsätze nicht dauerhaft Tauglich.

Gang Groß,Gang Klein Vario? DAS BRAUCHT KEIN SCHWEIN!!!!

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04.03.2014 15:57
#4
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Hallo Mario

Also meinen vorrednern geb ich recht...

Ja in Österreich zur nächsten Bezirkskammer gehen und Betriebsnummer holen... das wird kein Aufwand.. dann Flächen digitalisieren falls sie noch nicht sind... kosten denk ca 40 Euro...

Dann kommt das schlimmere die SVA wenn du über 1499 Einheitswert kommst wirds teuer darunter hast du nur die kleine prämie von ca 160 Euro im Jahr darüber kanns schon teuer werden dann kommt die Pension auch dazu da kommst nicht drum rum...

( solltest du 2800 Einheitswert haben würd ich es auf 2 Personen aufteilen kommt dan billiger..)

zum Anbau hier in Österreich muss ich dir leider sagen das du nicht viel verdienst... leider überhaupt ackerbau... (kenne deine Flächen aber nicht )

Heu ist sehr gefragt, da würd ich überlegen mehr wiese zu machen denn für heu bekommst schon 40- 45 Euro pro rundballen und wenig kosten ( dünger chemie.....usw)

Bei weiteren Fragen bitte melden .. hier oder PN oder mail oder Handy ( nummer bekommst wenn du willst per PN )

LG aus der Steiermark Mario



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04.03.2014 17:04
#5
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Hi
Anbauen wäre Weizen Gerste Raps Mais
Flächen müssten schon Digitalisiert sein

Ja Ich muss ja nicht leben davon es geht eher um die freude an der Arbeit und die Kosten der Maschinen sollten gedeckt sein

Ja das hatte Ich auch schon leicht im Hinterkopf
Nur ist wieder die Frage was kostet das Pressen wo springt dann mehr raus bzw ist es so relevant



Mfg Mario

Gruß Mario

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04.03.2014 17:37
avatar  844er
#6
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Profi

Hallo

Mich würde ja jetzt mal interessieren, ob ihr in Österreich auch EU-Subventionen pro Hektar bekommt ? Wenn ja, wieviel ist das, wenn ihr entsprechende Anträge dafür stellt ?

Gruß Alfred

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04.03.2014 21:35
#7
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Profi

Hallo Mario,
zuerst finde ich es echt klasse, wenn du vor hast, die Flächen wieder selbst zu bewirtschaften,
man muss ja mal ein bisschen dem Trend, alles aufzugeben, ein bisschen entgegenwirken.
Um die Maschinen würde ich mir erstmal nicht allzuviel Gedanken machen, gerade kleinere Geräte gibts oft auch eben für kleines Geld.
Wenn du was anbauen willst, wäre es sehr hilfreich, wenn du einen sicheren Abnehmer hast, Mais kannst du evtl. einer Biogasanlage oder einem Landwirt beisteuern,
Getreide könntest du auch an Landwirte oder eben den Landhandel etc. verkaufen. Ich kann dir aus Erfahrung den Tipp geben, dass es möglicherweise
für den Anfang das beste ist, wenn du auf Bio anfängst. Brauchst keinen Spritzschein und eben auch kein Pflanzenschutzmittel und Düngemittel kaufen,
die Gefahr, dass man investiertes Geld nicht wiedersieht ist dann nicht so groß. Wenn du Fragen zu Bio hast, darfst du sie mir gerne stellen:-)

Gruß Sebastian


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05.03.2014 09:54
avatar  nobby87
#8
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Zitat von 844er im Beitrag #6
EU-Subventionen
Uiii, dieses böse Wort höre ich in diesem Zusammenhang nicht gerne. Denn Subvention verbinden viele mit "Hände in den Schoß legen und warten das Geld kommt".

Ich würde es eher als Ausgleichszahlung für die auferlegten Einschränkungen bei der Bewirtschaftung bezeichnen. Oder könnt Ihr auf Euren Flächen tun und lassen was und wann Ihr wollt, ich glaube nicht.

Gruß Norbert


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05.03.2014 10:59
#9
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Hallo an alle :-)

Ich finde es auch gut, dass du die Grundstücke deiner Großeltern wieder bewirtschaften willst! Die teuerste Anschaffung (eienn Traktor) hast du ja bereits. Und wenn du alles als Grünland bewirtschaftest halten sich die anderen Gerätschaften in Grenzen (Mähwerk, Kreiselheuer, Schwader und evtl. noch eine günstige gebrauchte Rundballenpresse).

@Norbert: Bei "Hobbylandwirten" ist dies nicht sooo arg schlimm wenn da ein paar Einschränkungen auferlegt werden. Aber: Je größer der Betrieb desto abhängiger aus Brüssel ;-)

Gruß Tobi

Ich brauche keinen Hut, mein Trac hat schon 6 Zylinder :-)

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05.03.2014 12:30
#10
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Hallo

Danke ja neben der Forstwirtschaft würde mich das auch reizen
Aber kann man aus Ackerland so einfach Grünland machen ?

2 Felder liegen am Hang und da weis Ich noch nicht ob man da mit einem Gebrauchten billigen Drescher fahren kann also ohne Allrad

Mfg Mario

Gruß Mario

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05.03.2014 12:54
#11
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Profi

Hallo Mario,
hier bei uns gibt es ein generelles Grünlandumbruch Verbot. Da darf nur soviel Grünland umgebrochen werden wie auch neues geschaffen wird. Da ist wirklich die erste Anlaufstelle die zuständige Behörde wo du dir die Entsprechenden Auflage zur Nutzung Landwirtschaftlicher Flächen holen kannst. Eine gute Beratung vorab ist schon Wichtig um ein Entsprechendes Konzept für die Nutzung zu erstellen. Als erstes sind auch Bodenproben wichtig um zu wissen was ist auf dem Boden überhaupt los. Ist Ackerbau überhaupt möglich und wie muß ich wenn was zu welcher Frucht düngen.
Am Hang mit einem Drescher ist auch so eine Sache zum einen kommt es darauf an wie steil er überhaupt ist und dann sind die Anforderungen an die Schüttler und Siebflächen. Wenn der Drescher zu steil oder zu schräg fährt kann unter Umständen ne Menge Korn hinten mit dem Stroh wieder heraus gehen.
@ Tobi: gerade bei kleiner Landwirtschaft und auch unter extremen Bedingungen wie zB am Hang sind die Gelder aus Brüssel wichtig. Je größer der Betrieb um so weniger Hilfen benötigt er auch aus Brüssel. Da wird mit großen Maschinen und moderner Technik viel Effektiver gearbeitet. Da sind die Gelder höchstens noch dazu da um die Pachten zu bezahlen. Da wird nämlich das Geld aus Brüssel direkt an den Verpächter weiter gegeben.

Gruß Uli


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05.03.2014 15:41
#12
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Hallo Mario

zum ersten kannst du ja zu Öpul gehen da bekommst schon was ( ich bin ausgestiegen) zuviel auflagen.... wenn du nicht beitritst wirst nur ein paar hunderd euro bekommen, darfst aber mehr oder weniger machen was du willst...

zum 2ten wenn du acker in wiese machst musst du alle 5 Jahre wieder einmal umbrechen und neu besämen.. sonst wird es als grünland eingetragen und es wird schwierig wieder acker zu machen...

zum heupressen musst ca 8-9 Euro pro ballen rechnen.. bleibt schon was über..
und da ist der vorteil, da kannst leicht bio sein den da brauchst keine chemie im Grünland und die Förderung ist höher..

Mit Getreide hab ich aufgehört.. da sind die kosten zu hoh bei den kleineren Flächen

aber ist deine entscheidung...

lg Mario



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05.03.2014 16:02 (zuletzt bearbeitet: 05.03.2014 16:14)
#13
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Hi
Kann Ich einfach aus acker wiese machen und breche alle 5 jahre wieder baue Getreide an oder wieder Gras und die darauffolgen bleibt es wieder wiese ?

Wie siehts mit "Schinderballen" aus ?

Mfg Mario

Gruß Mario

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05.03.2014 16:24 (zuletzt bearbeitet: 05.03.2014 16:25)
#14
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Ja so gehts umbrechen musst ( meine infos)

bedenke wenn du BIO bist und 5 jahre wiese... kannst gern mal ein jahr getreide zwischen bauen da hast fast kein Unkraut

Siloballen nur zur not da zahlst fürs pressen schon 16-18 Euros und bekommen tust 23-28 Euro pro ballen..

das ist kein geschäft..

lg Mario



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05.03.2014 17:05
#15
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Hi danke für deine tatkräftigen kommentare :)

Das wär doch was ;)

Nein Ich rede von kleinballen ?

Mfg Mario

Gruß Mario

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05.03.2014 19:10
#16
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Noch teurer, es sei denn bei euch gibt es jemanden mit einem HD ballen Wicklegerät?

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05.03.2014 20:32
avatar  844er
#17
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Profi

Hallo Mario (also der mit ohne Admin)

Also wenn ich das hier alle so lese, so kann ich dir nur nochmals empfehlen, das du dich mal mit einem Landwirt aus deiner Umgebung unterhälst, was das alles mit sich bringt, wenn du deine Flächen selber bewirtschaftest. Der kann dir auch genau sagen, was du wo beantragen mußt, was du alles an Papierkram ausfüllen mußt (dazu gehören auch die Düngernachweise) und wie lange du Ackerland maximal als Grünland nutzen kannst, bevor die Fläche dann (wenn du nichts daran änderst) als Dauergrünland umgeschrieben wird, was dann zur Folge hat, das du diese dann nicht mehr als Ackerland nutzen kannst.

Was deine jetzige Grünlandfläche angeht, so denke ich mal nicht, das dir diese als Ackerland genehmigt wird. Ich denke, eine Neuansaat wird dir sicherlich noch genehmigt. Es sei denn, das sich auf vorhandenen Grünlandfläche besondere Gräser/Pflanzen angesiedelt haben, die es von der Naturschutzbehörde (so heißt das bei uns im Emsland) zu sichern gilt.
Bei uns ist das so, das du einen 1:1 Grünlandumbruch beantragen kannst/mußt. Dann fährt da Fachpersonal raus und sieht sich diese Wiese genauestens an. Finden die da irgendwelche besonderen Gräser oder Vogelarten, hast du als Landwirt schon verloren. Sehen die aber, das da nur noch Sauerampfer und so was wächst, dann wird dir sicherlich ein Umbruch für beantragte Fläche genehmigt werden.

Wie du siehst, nicht alles so einfach.... Hast du aber erstmal die Bürokratie verstanden, und das Wetter und der Ertrag spielen mit, dann macht Ackerbau so richtig Spaß

Gruß Alfred

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06.03.2014 23:50
avatar  IH453
#18
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Also wir haben unseren alten kartoffel acker schon ne ganze weile einfach mit grass besaht und bäume gepflantzt ohne das jemand was gesagt hat.

Finde ich wie schon von den anderen gesagt gut das du die flächen wieder selbst bewirtschaften wilst.

Lg Basti


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